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Auch das vorletzte Bahnmeeting dieser Saison auf der offenen Rennbahn Oerlikon litt unter der regnerischen Witterung. Nach neun komplett abgesagten Dienstagabendrennen konnte zu diesem letzten Meisterschafts-Renntag erst mit einstündiger Verspätung gestartet werden, denn der just beim Start um 18 Uhr einsetzende kurze Regen machte die 333 Meter lange Bahn für eine Stunde unbefahrbar. Immerhin konnten dann die acht Teams die Qualifikation in der 4 km-Mannschaftsverfolgung fahren und drei Rahmenrennen ausgetragen werden. Aber der eine Stunde später erneut einsetzende Regen führte schliesslich zum endgültigen Abbruch, denn an ein Abtrocknen der Bahn war bei dieser Kälte (7 Grad) nicht mehr zu denken. Die Schweizer Stehermeisterschaft fiel damit zum drittenmal aus.
Die beiden Meisterschaften (Steher- und Mannschafts-Verfolgung) finden nun am nächsten Dienstag, 11. September, anlässlich des letzten geplanten Bahnmeetings statt. Danach ist das Oerliker Velodrom fest in der Hand des Militärs, das die bereits vor über einem Monat in Angriff genommenen äusserst umfangreichen Arbeiten für die Militär-Schau im Rahmen der Züspa zu Ende führt. Wer jetzt nach Oerlikon auf die Bahn kommt, der findet sich kaum mehr zurecht, derart zahlreich sind die neuen Holzbauten im und um das Oval. "Wenn es am 11. September wiederum regnet, dann steht in den Sternen, ob und wann es in diesem Jahr diese beiden Schweizer Meisterschaften noch ausgetragen werden können" meint der Vorsitzende der veranstaltenden IGOR (Interessengemeinschaft offene Rennbahn), Alois Iten.
Das Feld für die Steher-Meisterschaft hat übrigens Verstärkung erhalten, werden nun am nächsten Dienstag, sofern das Wetter es will, neun Fahrer zur 50 km-Schweizer Meisterschaft starten. Nach einigen Testfahrten hinter seinem Vater Hansueli hat sich der Strassenprofi Marcel Strauss dazu entschlossen, sein Steher-Debut gleich an der Meisterschaft zu geben. Die anderen acht Teilnehmer sind Titelverteidiger Peter Jörg, Giuseppe Atzeni, Jan Ramsauer, Reto Frey, Alexander Mattmann, Thomas Maag, Martin Birrer und Beat Breu.
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